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Kein Geld mehr für Naturschutzarbeiten

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Kein Geld mehr für Naturschutzarbeiten

Die Zukunft der Arbeiten um den gesetzlichen Naturschutz in 30 Regionen, mit denen die Umweltagentur betraut war, ist ungewiss, nachdem die isländische Regierung sämtliche Gelder für die Projekte gestrichen hat, berichtet ruv.is.

Die Region um das geplante Stauwerk Norðlingaölduveita südlich des Þjórsáver, sowie Gjástykki sind ebenfalls betroffen.

thjorsarver_psÞjórsárver. Foto: Páll Stefánsson /Iceland Review.

Im vergangenen Jahr waren der Umweltagentur für die Naturschutzarbeit 34 Mio. ISK zur Verfügung gestellt worden, davon flossen 28 Mio. ISK in die Arbeiten im Rahmen des Energierahmenprogramms, welcher die Energieresourcen Islands in Nutzkategorien einteilt.

In diesem Jahr soll nun kein Geld mehr in die Naturschutzarbeiten der Agentur fließen. Sechs Mitarbeitern wurde aus Kostengründen bereits gekündigt.

Die Umweltagentur hatte im Jahr 2013 an 26 Projekten gearbeitet. Darunter befanden sich Regionen aus der Schutzkategorie des obigen Programms, bestehende Naturschutzgebiete, sowie Gebiete, die befriedet werden sollen, so etwa Gjástykkiin Þingeyjarsýsla, das Gebiet des Þjórsárver, Bitra, die Norðlingaölduveita und das Gebiet am Geysir.

Umweltagenturchefin Kristín Linda Árnadóttir sagte ruv.is, es sei unklar, wie die Arbeit der Agentur nun weitergehen und welches Gebiet nach den Kürzungen Vorrang haben solle.

Gemeinsam mit dem Ministerium müsse eine Lösung gefunden werden, wie die Agentur ihre Naturschutzarbeit in kleinstem Rahmen fortsetzen könne.

DT

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