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Outdoor-Organisationen protestieren gegen Naturpass

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Outdoor-Organisationen protestieren gegen Naturpass

Hattur, Landmannalaugar

Photo: Páll Stefánsson.

SAMÚT, das Netzwerk für Outdooraktivitäten in Island, hat sich gegen die Schaffung eines Naturpasses in Island ausgesprochen. SAMÚT argumentiert, dass dieses System, welches Gelder für den Schutz der Natur erwirtschaften soll, nicht mit dem Recht auf Reisefreiheit vereinbar ist.

Die Organisation verlangte auf ihrer Sitzung am 15. Januar in einer Erklärung, dass eine andere Methode zur Finanzierung gefunden werden müsse, schreibt visir.is. Unter anderem heißt es, das System sei zu kompliziert und zu teuer und würde die Arbeitslast auf Polizei und Nationalparkwächter nur vergrößern. Diese hingegen sollten sich vielmehr darauf konzentrieren, das off-road-Fahren und andere Schäden in der Natur zu verhindern. Überdies würde der Pass Isländer davon abhalten, in ihrem eigenen Land zu reisen.

Stattdessen schlägt SAMÚT vor, Geld durch eine Taxe beim Betreten oder Verlassen des Landes zu sammeln. Für das gesamte Projekt müsse in Zusammenarbeit mit den relevanten Organisationen ein Strategieplan entwickelt werden. Tourismusministerin Ragnheiður Elín Árnadóttir sagte, sie ziehe die Schaffung eines Naturpasses einer Gebührenerhebung an ausgewählten Einzelorten vor, da dies dem Naturschutz und dem Ausbau von Reisezielen besser diene.

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