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Kritik fürs Fernbleiben

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Kritik fürs Fernbleiben

Eygló Harðardóttir

Photo: Geir Ólafsson.

Ólafur Magnússon, der Vorsitzende der isländischen Sportorganisation für Menschen mit Behinderungen (ISAD) hat es als enttäuschend bezeichnet, dass die Sozialministerin Eygló Harðardóttir sich wegen der Ereignisse in der Ukraine gegen einen Besuch der paralympischen Winterspiele im russischen Sochi entschieden hat.

Es sei für isländische Minister üblich, diese Veranstaltung zu besuchen. Politik und Sport sollten nicht vermischt werden.

Das isländische Team ist gestern in Sochi angekommen, rechtzeitig vor der Eröffnungsveranstaltung. Das Team war aus den Vereinigten Staaten angereist, wo es im Trainingslager gewesen war, berichtet visir.is.

In einer Erklärung sagte die Ministerin, sie habe ihre Entscheidung, nicht zu den Paralympics zu fahren, in Übereinstimmung mit den Außenminister getroffen. Auch andere Länder verzichten darauf, Delegationen zu entsenden.

Das isländische Team in diesem Jahr besteht aus den beiden zwei Skiläufern Erna Friðriksdóttir und Jóhann Þór Hólmgrímsson. Insgesamt hat Island in den zurückliegenden Jahren 37 Goldmedaillen bei den Paralympics errungen.

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