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„Natur-Terrorist”: Island wartet auf Antwort aus Deutschland

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„Natur-Terrorist”: Island wartet auf Antwort aus Deutschland

Mývatn

Photo: Páll Stefánsson.

Die Polizei von Húsavík in Nordost-Island hat beantragt, dass die deutsche Polizei den Künstler Julius von Bismarck und einen seiner Kollegen in Zusammenhang mit Vandalismus an der isländischen Natur in drei Fällen zu vernehmen. Von Bismarck wird verdächtigt, für das Besprühen von Landschaft im Mývatn-Gebiet in Nordost-Island mit riesigen Buchstaben im vergangenen Jahr verantwortlich zu sein - etwa beim Ringvulkan Hverfjall, der unter Naturschutz steht, aber auch an anderen Stellen im Land.

Wie berichtet, waren die Buchstaben des Wortes CRATER (dt.: Krater) am Vulkan Hverfjall 17 Meter hoch. Die Buchstaben in der Karlagjá, die das Wort CAVE (dt.: Höhle) bildeten, hatten eine Höhe von 90 Zentimetern. Das Word LAVA wurde ebenfalls gesprüht – auf Moos südlich des Mývatn.

Húsavíks Polizeichef Sigurður Brynjúlfsson sagte nun gegenüber ruv.is, man habe die Polizei in Deutschland gebeten, den Künstler Anfang des Jahres zu vernehmen. Er sei nicht sicher, ob dies geschehen sei, denn eine Kopie der Aussage habe er noch nicht erhalten.

In einer Erklärung, die von Bismarck letztes Jahr an RÚV geschickt hat, bestritt er, an der Aktion beteiligt gewesen zu sein. RÚV allerdings wertete die Erklärung als indirektes Geständnis.

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