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Premierminister lässt Moscheesache unkommentiert

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Premierminister lässt Moscheesache unkommentiert

Sigmundur Davíð Gunnlaugsson

Photo: Páll Stefánsson.

Der isländische Premierminister Sigmundur Davíð Gunnlaugsson hat sich bei einem Treffen in Nordisland am Freitag geweigert, eine Erklärung seiner Parteikollegin Sveinbjörg Birna Sveinbjörnsdóttir zu kommentieren, in der sie sich gegen die Errichtung der geplanten Moschee in Reykjavík ausgesprochen hatte.

Sveinbörg hatte sich für die Kommunalwahlen am vergangenen Samstag für die Unabhängigkeitspartei zur Wahl gestellt.

Der Reykjavíker Stadtrat hatte bereits im letzten Jahr ein Grundstück für die Moschee bereitgestellt, die Bauarbeiten für das Gebäude sollen noch in diesem Jahr beginnen.

Einem Journalisten von visir.is zufolge weigerte der Premierminister sich, über die Angelegenheit zu sprechen und schien über die Frage nicht erfreut zu sein. Er sagte dem Journalisten, er würde eine Erklärung abliefern, diese steht jedoch bislang aus.

Sigmundur sagte auch, dass er mit seinem Finanzminister und Parteivorsitzenden der Unabhängigkeitspartei Bjarni Benediktsson nicht darin übereinstimme, dass die Regierung bis zu 20 Prozent des nationalen Energieversorgungsunternehmens Landsvirkjun an den isländischen Pensionsfonds verkaufen könne.

„Der Verkauf von Landsvirkjun, in Teilen oder als Ganzes, ist eine Privatisierung. Die Privatisierung von staatseigenen Energieunternehmen steht nicht zur Debatte. Ich habe das in den Jahren 2007 und 2010 gesagt und nun in 2014 wieder.”

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