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Schweden fordert FEIF zum Handeln auf

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Schweden fordert FEIF zum Handeln auf

Icelandic horse

Photo: Dagmar Trodler.

Neununddreissig schwedische Richter, Reiter, Tierärzte und Trainer haben die FEIF in einem Brief aufgefordert, auf die Informationen über die Maulverletzungen bei Islandpferden im Sport zu reagieren.

In Schweden hätten ähnliche Untersuchungen wie in Island stattgefunden und zu vergleichbaren Ergebnissen geführt wie die Studie „Klár í keppni“, die die Tierärztin Sigríður Björnsdóttir gemeinsam mit dem isländischen Reiterverband bei den Großturnieren des Jahres 2012 durchgeführt hatte.

Die FEIF hatte erst letzte Woche angekündigt, auf die Studien nicht mit einem Verbot des Gebisses zu reagieren, sondern weitere Untersuchungen abzuwarten.

Im Brief heißt es, daß die Verletzungen im zahnlosen Bereich des Kiefers durch die Islandkandare mit Zungenfreiheit schon seit Jahren beobachtet worden seien und daß es mitunter sehr schwer sei, die Läsionen zu sehen, ohne die Zunge aus dem Maul zu ziehen. Es gebe auch Hinweise darauf, daß das Pferd Schmerzen empfinde, bevor es zu einer Verletzung der dünnen Knochenhaut käme.

Die FEIF trage Verantwortung für eine Arbeit auf hohem Niveau und müsse wissenschaftliche Ergebnisse ernstnehmen. Tierschutz dürfe nicht nur ein Wort sein. Die Schweden fordern die FEIF auf, das fragliche Gebiß sofort von allen Islandpferdeturnieren zu bannen.

Der Brief mit den 39 Unterzeichnern wurde auf der Webseite der FEIF nicht veröffentlicht, ist aber auf der Kommentarseite des Hestablaðið Seisei zu lesen.

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