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Zehn Millionen für Ziegenfarm

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Zehn Millionen für Ziegenfarm

Icelandic goats

Isländische Ziege. Photo: Páll Stefánsson.

Ziegenfreunde aus der ganzen Welt haben zehn Millionen isländische Kronen (über 65.000 Euro) gespendet, um die größte Ziegenfarm des Landes vor der Zwangsversteigerung zu retten, wie auf ruv.is nachzulesen ist.

Jóhanna B. Þorvaldsdóttir, Inhaberin des Hofs Háafell im Borgarfjörður, Westisland, leistet seit vierzehn Jahren Pionierarbeit im Bereich der Aufzucht und des Wohlergehens der Islandziege.

Heute leben etwa vierhundert Tiere auf Háafell, fast die Hälfte der gesamten Ziegenpopulation auf Island. Doch der Hof hat hohe Schulden von 40 Millionen ISK. Wenn die von zwei US-Amerikanerinnen gestartete Crowd-Funding-Kampagne nicht erfolgreich gewesen wäre, hätte der Hof versteigert werden müssen, und die Ziegen wäre allesamt beim Schlachter gelandet.

Jóhanna berichtet, dass Unterstützer aus der ganzen Welt kleine und große Beträge gesendet hätten, „die Hilfe kam vor allem aus den USA, aber auch aus Island, Norwegen und vielen anderen Ländern.“

Sie ist verblüfft über den Erfolg der Kampagne und äußerst dankbar. Mit dem gesammelten Geld möchte sie nun bei der Bank erreichen, dass sie ihre Arbeit auf dem Hof fortführen darf.

Die Rettung des Hofs wäre nicht nur ein Erfolg für Háafell: „Es gibt in ganz Island keine andere Farm mit einem solchen natürlichen Zuchtprogramm wie bei uns. Deswegen sind wir für alle Ziegenbesitzer im Land sehr wichtig“, sagt Jóhanna.

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