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NDR-Filmpreis für Vonarstræti

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NDR-Filmpreis für Vonarstræti

Nordische Filmtage Lübeck, Vonarstræti

Photo: Montage: Bernhild Vögel

Der NDR Filmpreis, die wichtigste Auszeichnung auf den Nordischen Filmtagen in Lübeck, wurde am Samstagabend an den isländischen Spielfilm Vonarstræti (Straße der Hoffnung / Life in a Fishbowl) vergeben. Er ist mit 12.500 Euro dotiert und geht an „Spielfilme von besonderer künstlerischer Qualität“.

Die Jury, bestehend aus den Schauspielern Victoria Trauttmansdorff und Niklas Osterloh, dem Produzenten Christoph Thoke, der finnisch-deutschen Regisseurin und Drehbuchautorin Kirsi Liimatainen und NDR Redakteurin Diana Schulte-Kellinghaus, urteilte:

„Der Film sticht vor allem durch seine ungewöhnliche, sehr besondere Schauspielleistung hervor. Eine Geschichte, die durch eine tiefe Menschlichkeit in einer durchaus kalten Gesellschaft fesselt. Ein dramaturgischer Bilderbogen, der anmutet wie ein Roman, zeichnet dem Zuschauer verschiedene Lebensentwürfe auf, die so ungewöhnlich wie ergreifend skizziert sind."

Und NDR Intendant Lutz Marmor betonte, der Film zeige eindringlich, „welchen Einfluss der wirtschaftliche Niedergang Islands auf die Schicksale einzelner Menschen hatte. Zugleich entführt er in ein Land, in das wir selten einen so intensiven Einblick bekommen wie hier.“

Stellvertretend für den Regisseur Baldvin Z. nahm Þorsteinn Bachmann, einer der drei Hauptdarsteller, den Preis entgegen.

Berichte über die isländischen Beiträge auf den Nordischen Filmtagen und ein Gespräch mit Þorsteinn Bachmann folgen in unserer Rubrik Kulturblick.

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