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Dementi der FEIF zu Nasenriemen

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Dementi der FEIF zu Nasenriemen

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Die FEIF hat die Nachricht dementiert, nach der der Nasenriemen in Verbindung mit Hebelgebissen wieder erlaubt sein soll. Hestablaðið Seisei schreibt in seiner Ausgabe von heute folgende Nachricht:

"Nasenriemen empört den Kontinent

In der letzten Ausgabe von Seisei war berichtet worden, daß die FEIF die Islandstange mit Zungenfreiheit auf die Liste der verbotenen Aurüstung gesetzt habe, und auch daß es den Willen gebe, den Nasenriemen [des englisch kombinierten Reithalfters] in Verbindung mit Hebelgebissen von der Verbotsliste zu nehmen. Das sollte in Kürze geschehen.

Die Information dazu kam direkt vom Präsidenten der FEIF, Gunnar Sturluson.

Bei der FEIF hat es innerhalb der Gremien ein Missverständnis um die Angelegenheit gegeben. Hulda Gústafsdóttir, die einen Sitz im Sportkommitee innehat, sagte, die Sache sei auf der Sitzung in Malmö diskutiert worden, doch sei es ein langer Weg, bis das Verbot des Nasenriemen in Kombination mit Hebelgebissen ausser Kraft trete. Im Übrigen sei es nicht die Aufgabe von Kommitees, Regeln zu ändern.

Der Vorschlag werde auf der Jahreshauptversammlung der FEIF, die im kommenden Februar stattfindet, den Delegierten unterbreitet, dort würde er entweder angenommen oder abgelehnt.

Hulda sagt, daß viele Länder dagegen seien, daß der Nasenriemen wieder erlaubt wird. Nebenbei bemerkt, die Nachricht, daß die FEIF das Verbot außer Kraft setzen wolle, war im Onlinemagazin Iceland Review veröffentlicht worden und mehr als 70.000 mal angeklickt worden.

Über die Nachricht ist in der Netzwelt der FEIF-Länder viel diskutiert worden, viele äusserten sich sehr entrüstet darüber, daß die FEIF das Nasenriemenverbot ausser Kraft setzen wolle. Sie dürfen sich nun freuen, nachdem sich die Nachricht als falsch herausgestellt hat. Auf dem Foto ist der Reitkünstler Bernd Vith auf Röði von Ellenbach zu sehen, mit Islandkandare, aber ohne Nasenriemen."

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