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Landbesitzer fordern limitierten Zutritt zum Geysir

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Landbesitzer fordern limitierten Zutritt zum Geysir

Geysir - Strokkur

Strokkur im Geysir-Gebiet. Photo: Páll Stefánsson.

Die privaten Landbesitzer der Geothermalregion Geysir, einem der beliebtesten touristischen Ziele Islands, haben erneut ihre Besorgnis geäussert, dass die Region durch die Übervölkerung Schaden erleidet. Sie verlangen eine Limitierung der Besucherzahlen.

Es kostet pro Jahr 600 Mio ISK (4 Mio EUR), um das Gebiet instandzuhalten und eine massentourismustaugliche Infrastruktur aufzubauen, doch ist die Regierung nicht willens, genügend Gelder für Aufbau und Instandhaltung zur Verfügung zu stellen, kritisierte der Sprecher der Landbesitzerorganisation, Garðar Stefánsson, gegenüber dem Fréttablaðið.

In diesem Jahr werden 700.000 Touristen in der kleinen Geothermalregion erwartet, die etwa 100 km von Reykjavík entfernt liegt und Teil der Golden Circle Tour ist.

Teile der Geysir-Region befinden sich in Privatbesitz, andere Teile sind in Staatsbesitz. Die privaten Landbesitzer hatten in der Vergangenheit versucht, ein Eintrittsgeld zu erheben, doch hatte die Regierung diese Praktik untersagt.

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