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PErró: Erster Peniskünstler in Island

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PErró: Erster Peniskünstler in Island

PErró.

PErró. Photo: Rent Cheque Community/Facebook.

Für ISK 40.000 (EUR 270) kann man bei Performance-Künstler Axel Valur Davíðsson Diego ein ganz besonderes Porträt in Auftrag geben. Axel Valur gab sich den Künstlernamen PErró wurde in jüngster Zeit zum gern gesehenen Überraschungsgast bei Junggesellinnen-Abschieden.

Der Name PErró ist eine Referenz an den postmodernen isländischen Künstler Erró und gleichzeitig ein Synonym für das umgangssprachliche Wort „pervy“. Im Preis inbegriffen ist das Zusehen beim Entstehungsprozess des Werkes, für den der Künstler ein etwas unorthodoxes Malinstrument verwendet.

„Ich beginne mit einem kleinen sexy Strip und tue ein bisschen schüchtern, bevor ich zu malen beginne“, sagte PErró gegenüber Fréttablaðið. „Und dann fange ich an, die Leinwand mit meinem ganz privaten und persönlichen Pinsel zu bemalen“. Wovon er spricht, ist sein Penis.

„Es wurde extrem beliebt. Ich habe überhaupt keine Werbung gemacht, aber meine Telefonnummer wurde weitergereicht und ich bekam immer mehr Anrufe“, erklärte PErró. Junggesellinnen- und Geburtstagsparties sind es meistens, auf denen die auf ungewöhnliche Art entstehenden Porträts entstehen. „Meist war ich zu Junggesellinnen-Abschieden eingeladen, aber auch schon zu Junggesellen-Abschieden.“

Gemäß dem Geist solcher Aktionen ist PErrós Performance normalerweise eine Überraschung für den zu Malenden, aber, so der Künstler, wird von diesem fast immer freudig empfangen. „Außer einmal, als die Frau, die ich überraschte, eine Angestellte irgendeiner Menschenrechtsorganisation, dachte, ich sei viel jünger als ich tatsächlich bin und sich bei ihren Freunden darüber aufregte. Ich beendete die Aktion damit, dass ich ihr Gesicht mit meinen Fingern malt.“

Im Januar wurde PErró mit seinem Talent international bekannt, als er einen Strip-Wettbewerb in Vancouver, Kanada gewann. „Es war großartig, zum Januar-Sieger gekürt zu werden“, meinte PErró über diese Erfahrung.

PErrós Beginn mit der Penis-Malerei fand bei einem Wettstreit zwischen ihm und einer Kollegin im Zirkus Sirkus Íslands statt. „Wir beschlossen, beim Sirkus Íslands einen kleinen Geschlechterwettkampf zu führen. Sie malte mit ihren Brüsten, ich mit meinem Penis. Ihr Werk verkaufte sich teurer als meines, weil Männer eher bereits sind, für so etwas Geld auszugeben als Frauen“, erklärte der Künstler.

Aber seine Bekanntheit wuchs seitdem schnell, und PErró setzt nun hohe Erwartungen in die bevorstehende Hochzeitssaison.

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