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Gefährlich: Handy bei der Autofahrt

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Gefährlich: Handy bei der Autofahrt

Traffic in Reykjavík.

Photo: Páll Stefánsson.

Telefongespräche während der Fahrt senken die Reaktionsfähigkeit eines Autofahrers um die Hälfte, und noch mehr, wenn er beim Fahren SMS schreibt.

Isländische Fahrer, die auf frischer tat mit ihrem Handy am Ohr erwischt werden, verwenden oft die Entschuldigung, sie hätten einen eingehenden Anruf angenommen. Aber, wie Árni Friðleifsson, Verkehrsleiter der Polizei in Reykjavík sagt: „Es gibt kein Gesetz im Land, das Leute dazu zwingt, ans Telefon zu gehen, wenn es klingelt.“

Das Fernsehmagazin Kastljós auf RÚV begleitete die Polizei auf einer Kontrollfahrt in einem nicht als Polizeiauto erkennbaren Fahrzeug.

In gerade einmal einer Stunde Fahrt während des Feierabendverkehrs am vergangenen Freitag wurden dabei fünf Personen angehalten, weil sie während des Fahrens telefonierten.

Wie die meisten Leute wissen, ist es verboten, am Lenkrad ohne Freisprechanlage zu telefonieren, und auch, dass den, der dabei erwischt wird, eine Strafe von ISK 5.000 (EUR 33,50) erwartet.

Die Polizei stellte in den zurückliegenden fünf Jahren ungefähr 500 solcher Strafzettel pro Jahr aus – trotzdem steigt die Zahl derer, die sich nicht an diese Vorschrift halten.

Árni sagt, die Leute telefonierten nicht nur mit ihren Handys. Unter anderem checkten sie auch ihre Mails, seien auf Facebook, Snapchat oder Twitter unterwegs. In jüngerer Zeit registrierte die Polizei einen Anstieg an Auffahrunfällen, die mit ziemlicher Sicherheit dadurch verursacht wurden, weil Fahrer durch ihre Handys abgelenkt waren.

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