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Überlebende der Atombomben-Abwürfe besuchen Island

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Überlebende der Atombomben-Abwürfe besuchen Island

Photo: City of Reykjavík.

Das aktuelle Jahr markiert den 70. Jahrestags des Endes des Zweiten Weltkriegs – eines Kriegs, der an seiner japanischen Front mit dem Abwurf von zwei Atombomben auf die Zivilbevölkerung endete.

Im Gedenken auf die Bombardierung von Hiroshima and Nagasaki arbeiten die japanischen Behörden mit zwei Friedensorganisationen zusammen, um Überlebende des Gräuels an Orte in der ganzen Welt zu bringen.

Die Japaner arbeiten mit Peace Boat und Mayors for Peace zusammen, in letzterer Organisation ist Reykjavík Mitglied. Das Projekt heißt „I Was Her Age“ (frei übersetzt: Ich war im gleichen Alter) und ist eine Möglichkeit für Menschen, die die Katastrophe als Kind überlebten, ihre Geschichte und ihre Friedensbotschaft an die jüngste Generation weiterzugeben.

Überlebende der Bombardements werden auf Japanisch Hibakusha genannt, was wörtlich übersetzt „Die Leute, die die Auswirkung der Atombomben zu spüren bekamen“ bedeutet. Die Hibakusha, die bei „I Was Her Age“ mitmachen, waren zwischen sechs und elf Jahre jung, als 1945 die Bomben fielen, und sind heute zwischen 75 und 81 Jahre alt.

Sie alle leben mit der dunklen Erinnerung an die Ereignisse jener Tage und haben starke Erinnerungen an die Zeit, in der sich die Welt für immer veränderte.

Das berühmte japanische Friedensboot legte vorgestern im Hafen von Reykjavík an und Bürgermeister Dagur B. Eggertsson begrüßte die Ehrengäste im Höfði-Haus. Die älteren Gäste redeten mit einer kleinen Zahl ausgewählter isländischer Kinder und deren Eltern und trafen sich mit Pressevertretern.

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