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Landbesitzer lehnen Überlandstromleitung ab

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Landbesitzer lehnen Überlandstromleitung ab

Photo: Dagmar Trodler

Die nordisländischen Landbesitzer entlang der geplanten Überlandstromleitung Blöndulína 3 haben auf einer Sitzung in der vergangenen Woche einer gemeinsamen Erklärung zugestimmt, in welcher sie festhielten, dass sie niemals einer Hochspannungsleitung über ihren Ländereien zustimmen werden. Überdies werfen sie dem nationalen Strombetreiber Landsnet Täuschungsmanöver zwischen Landbesitzern und den Medien vor.

„Wir fordern alle Anwohner auf, gegen die Entwürfe für geplante Stromverteilungsnetz von Landsnet zu protestieren, welches eine Industrieleitung vom Kraftwerk Blönduvirkjun im Westen von Akureyri bis zum Fljótsdal und über den Sprengisandur vorsieht, gegen die landfristigen Interessen von Tourismus und Nahrungsmittelindustrie.“ heisst es in der bei visir.is zitierten Erklärung der Landbesitzer. Weiter heisst es, dass das isländische Parlament Alþingi im Juni einer Änderung des Stromgesetzes zugestimmt habe, durch welche den Landgemeinden die Organisationsgewalt genommen worden sei. Die Landbesitzer fordern die Parlamentarier auf, dieses zu korrigieren. Auch bezüglich der Kosten für ein Erdstromkabel habe Landsnet die Unwahrheit gesagt.

„Vom Jahr 2008 an hat das Staatsunternehmen Landsnet wiederholt Lügen aufgetischt. Das Unternehmen betreibt öffentliche Propaganda, in welcher die Kosten eines Erdstromkabels übertrieben werden, während gleichzeitig behauptet wird, dass die Sichtbelästigung durch die Hochspannungsmasten allein dadurch gemindert wird, dass sie von den Strassen des Landes entfernt werden.“ steht in der Erklärung zu lesen.

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