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Reiter und 50 Pferde im Nebel verirrt

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Reiter und 50 Pferde im Nebel verirrt

Photo: Dagmar Trodler

Gestern abend haben sich drei Reiter mit einer Gruppe von 50 freilaufenden Pferden zwischen der Arnavatnsheiði und der Áfangi in Nordisland in dichtem Nebel verirrt, berichtet mbl.is. Ein vierter Reiter kam alleine am Ziel in der Berghütte am Áfangafell an. Suchtrupps der Bergrettung machten sich noch in der Nacht auf die Suche, doch Dunkelheit, Nebel und die Tatsache, dass die Vermissten offenbar ausserhalb des Mobilfunknetzes unterwegs waren, erschwerten die Arbeit.

Am Morgen wollte sich schon ein Hubschrauber an der Suche beteiligen, doch dann kam der erlösende Anruf vom Fríðmundarvatn an der Auðkuluheiði, wo die Pferdeleute mit ihrer Herde Schutz gesucht hatten. Alle Reiter waren erfahrene Hochlandreiter, weder Mensch noch Pferd kamen bei der Irrfahrt zu Schaden. Die Pferde erhielten eine ordentliche Pause, bevor der Trieb dann im Lauf des Tages weiterging.

In vielen Teilen des isländischen Hochlandes ist die Mobilfunknetzabdeckung nur schlecht oder gar nicht vorhanden. Viele Berghütten haben keinen Strom, sodass man Mobiltelefone nicht aufladen kann. Autofahrer, Wanderer und Reiter sollten stets im Hinterkopf haben, dass man unter Umständen weit laufen muss, bis man telefonisch oder anderweitig Hilfe rufen kann, wenn man in Schwierigkeiten geraten ist.

Bei safetravel.is können Sie ihre Reiseroute registrieren lassen, was im Notfall eine Suche erleichtert.

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