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Bürgermeister tappt in Tourismus-Falle

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Bürgermeister tappt in Tourismus-Falle

House

Themenfoto. Photo: Páll Stefánsson.

Róbert Ragnarsson, der Bürgermeister der Stadt Grindavík in Südwest-Island, entschuldigte sich diese Woche offiziell dafür, eine Wohnung, die sich in gemeindlichem Besitz befindet, auf den Internetseiten von Airbnb zur Unterbringung von Touristen eingestellt und sich damit privat bereichert zu haben.

Was zunächst wie eine erschreckende Vorschrifts-Widrigkeit aussieht, verliert an Dramatik, wenn man betrachtet, dass es sich bei dem angebotenen Raum um Róberts Gästezimmer handelte, das der diesen Sommer an Urlauber vermieten wollte. Allerdings, da sein Haus der Gemeinde gehört, hätte er die Erlaubnis der Verwaltung einholen müssen, bevor er das Zimmer vermietete.

Die online Zeitung Stundin brachte den Vorfall vor zwei Wochen ans Licht. Der Bürgermeister entschuldigte sich inzwischen mit dem folgenden Schreiben auf den offiziellen Internetseiten seiner Gemeinde:

Mitte August veröffentlichte ich, wie Stundin berichtete, auf den Internetseiten Airbnb ein Zimmer in meinem Haus zur Vermietung an Touristen. Am 10. September entfernte ich das Zimmer von der Website.

Weil ich ein Haus bewohne, das der Stadt Grindavík gehört, hätte ich zunächst die Erlaubnis des Vermieters einholen müssen, bevor ich dessen Besitz auf Airbnb anbot. Ich habe das nicht getan, was ein Fehler war, für den ich mich hiermit entschuldigen möchte.

Hochachtungsvoll,

Róbert Ragnarsson, Bürgermeister

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