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Mieten stiegen um 40 Prozent

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Mieten stiegen um 40 Prozent

Hafnarfjörður

Photo: Páll Stefánsson.

Laut einem aktuellen Bericht des Sozialminsteriums stiegen die Mieten in Island im Zeitraum 1. Januar 2011 bis 31. Juli 2015 um 40,2 Prozent.

Im selben Zeitraum stiegen die Preise für Wohnimmobilien um 41,8 Prozent. Die Kosten für Wohnraum, gemessen am verfügbaren Einkommen, stiegen nach der Finanzkrise im Jahr 2008 für Mieter, fielen aber für Hausbesitzer.

Seit 2007 stieg die Zahl der Mieter stetig. 2007 lebten 17 Prozent der isländischen Haushalte zur Miete, 2013 waren es 27 Prozent. Es handelt sich dabei vor allem um Leute im Alter zwischen 25 und 34 Jahren, Leute mit geringem Einkommen und Alleinerziehende.

Nach der Finanzkrise verschlechterten sich die Marktbedingungen und weniger Kredite wurden vergeben, was dazu führte, dass mehr Leute Wohnraum mieteten, anstatt sich eine Immobilie zu kaufen.

Zwischen 2007 und 2013 wuchs die Zahl an Mitwohungen und -Häusern auf dem isländischen Mietmarkt um 13.000. Die Zahl der Haushalte wuchs gleichzeitig um 6.000.

Diese Zahlen sind einem Memo entnommen, das Eygló Harðardóttir, die Ministerin für Soziales und Wohnen vorgestern bei einer Regierungssitzung präsentierte, wie mbl.is berichtet.

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