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VW-Skandal reicht bis Island

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VW-Skandal reicht bis Island

Volkswagen logo.

Auch ein isländischer VW-Vertragshändler ist vom Abgasskandal des Autoherstellers betroffen. Eine Sammelklage gegen den Autohändler Hekla ist Runólfur Ólafsson, dem Vorsitzenden des isländischen Automobilclubs zufolge definitiv möglich, schreibt RÚV.

Fast 4000 Fahrzeuge der Marke Volkswagen sind in Island mit der Abgasmanipulation ausgestattet. Runólfur betont, dass Kunden nicht geschädigt werden dürften.

Der Volkswagenschwindel hat weltweiten Wirbel verursacht, nachdem entdeckt wurde, dass der Hersteller ein Softwareelement in einige Dieselfahrzeuge eingebaut hatte, damit die Fahrzeuge die Abgasuntersuchung passieren können, obwohl die tatsächlichen Werte mehr als 40 Mal so hoch lagen. Dieses Softwareelement wurde weltweit in 11 Millionen Dieselfahrzeuge eingebaut.

In Island sind einer Erklärung von Hekla zufolge 3,647 Fahrzeuge betroffen. Dazu gehören 1854 Skodas, 1129 Volkswagen Personenfahrzeuge, 348 Lieferwagen und 316 Fahrzeuge der Marke Audi. Alle Fahrzeuge sind mit der EA 189 Maschine ausgestattet. In der Erklärung entschuldigt Hekla sich auch bei seinen Kunden für den Vertrauensmissbrauch.

Die Steuern all dieser Fahrzeuge waren zu niedrig ausgefallen und die Frage ist, wie der Skandal den Wiederverkaufswert der Fahrzege beeinflusst. Man erwartet, dass VW sich noch in diesem Monat dazu äußern wird.

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