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Landsvirkjun will Kraftwerk an der Þjórsá ausbauen

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Landsvirkjun will Kraftwerk an der Þjórsá ausbauen

Hörður Arnarson.

Hörður Arnarson. Photo: Landsvirkjun.

Hörður Arnarson, der Direktor des isländischen Energieunternehmens Landsvirkjun, sagte RÚV gegenüber, sein Unternehmen verfolge die allgemeine Anspannung im Wirtschaftsleben des Landes. Dennoch sei es eine einfache Entscheidung gewesen, das Wasserkraftwerk Búrfellsvirkjun auszubauen.

Landsvirkjun hatte gestern angekündigt, das Búrfellsvirkjun um 100 MW ausbauen zu wollen, um insgesamt 300 Gigawattstunden ins Stromnetz einspeisen zu können.

Das Wasserkraftwerk Búrfellsvirkjun liegt an der Þjórsá in Südisland, in direkter Nähe zu den Ausgrabungshof Stöng und dessen Rekonstruktion Þjóðveldisbær.

„Es gibt eine echte Nachfrage nach Energie, sodass wir schauen, dass wir sie auf kostengünstige Weise befriedigen können, und dass war die kostengünstigste Option, die wir heute zur Wahl haben,“ sagte Hörður RÚV gegenüber.

„Es gibt eine große Nachfrage von kleineren Parteien aus unterschiedlichen Branchen. Es wird keinen großen Vertrag geben, diese Energie wird aus unterschiedlichen Parteien nachgefragt.“

„Die Auswirkungen dieses Projektes auf die Umwelt sind geringfügig, auch wenn unsere Projekte immer irgendwelche Auswirkungen haben. Hier nutzen wir den bereits vorhandenen Stauße. Die Talsperre hat immer die größten Auswirkungen auf die Umwelt. Das Kraftwerk selbst befindet sich im Berg, sodass seine Auswirkungen sich auf ein Mindestmaß beschränken.“ Die Kosten für das Projekt betragen 13 bis 15 Mrd. ISK, Hörður zufolge bringe es Beschäftigung für 150 Mitarbeiter.

Auf die Frage, ob das Projekt nicht die bereits bestehende Anspannung im Wirtschaftsleben verstärke, antwortete er, dass das Projekt nicht groß sei. Er halte es für wichtig, dass die Unternehmen vor Ort Zugang zu Energie erhalten, daher sei der Ausbau des Kraftwerks notwendig.

Man beobachte die angespannte wirtschaftliche Lage, die auch Auswirkungen auf die Energiepreise habe, doch der Energiebedarf von Unternehmen, die sich ansiedeln möchten, mache die Entscheidung leicht.

Die Ausweitung des Búrfellsvirkjun bedarf keines Umweltgutachtens und fällt nicht unter den Energierahmenplan. Die Kosten für das Projekt betragen 13 bis 15 Mrd. ISK, es soll Beschäftigung für 150 Mitarbeiter mit sich bringen.

Für das unterhalb des Búrfellsvirkjun geplante Großkraftwerk Hvammsvirkjun mit einer jährlichen Energieausbeute von 735 Gigwatt waren bis zum Ablauf der gesetzlichen Frist am 29. September 39 Einwände aus der Bevölkerung eingegangen. Hier muss entschieden werden, ob das 12 Jahre alte Umweltgutachten erneuert wird.

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