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Mann wegen tödlichen Unfalls angeklagt

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Mann wegen tödlichen Unfalls angeklagt

Police car

Photo: Páll Stefánsson.

Der Polizeichef von Süd-Island hat einen Mann wegen fahrlässiger Tötung beim tödlichen Verkehrsunfall angeklagt, der sich am 4. August 2013 östlich des Meðallandsvegur nahe dem Lavafeld Eldhraun ereignete, wie Vísir berichtet.

Zwei polnische Mädchen, 1997 und 1998 geboren und Passagiere auf dem Rücksitz, kamen bei dem Unfall ums Leben. Der Mann besaß keine gültige Fahrerlaubnis.

Die Anklage sagt, der Mann sei mit 124 Stundenkilometern unterwegs gewesen, die zulässige Höchstgeschwindigkeit betrug 90 Stundenkilometer. Nachdem er ein Auto überholt hatte, verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, landete im Lavafeld auf dem Dach, das Auto geriet in Brand.

Die Mädchen wurden aus dem Auto geschleudert und starben noch am Unfallort. Es handelte sich um polnische Touristen.

Die Eltern eines der Mädchen fordern fünf Millionen ISK Schadenersatz.

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