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Petition um Asyl für Familie

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Petition um Asyl für Familie

Illugi Jökulsson

Photo: Facebook.

Eine ungewöhnliche Unterschriftenaktion ist gestern unternommen worden, um einer albanischen Flüchtlingsfamilie zu helfen. Der Familie war vom Einwanderungsamt das Asyl verwehrt worden, daraufhin hatte der Journalist und Publizist Illugi Jökulsson eine Unterschriftenaktion im Internet gestartet. Gestern morgen überreichte er Einwanderungsamt die 10.000 Unterschriften, berichtet visir.is

Gegen die Entscheidung, der Familie das Asyl zu verweigern, ist Berufung eingelegt worden, eine Entscheidung wird in den kommenden Wochen oder Monaten erwartet.

Nach Überreichung der Liste sprach Illugi auch mit der Direktorin des Einwanderungsamtes, Kristín Völundardóttir. Sie legte den Standpunkt der Behörde dar, demzufolge keine andere Entscheidung möglich war, weil das Gesetz befolgt werden müsse. Das Amt hatte angegeben, Albanien gelte als sicheres Land und sei nicht Teil des europäischen Wirtschaftsraumes, daher sei ein Asylantrag nicht so einfach positiv zu beantworten. Den Eheleuten und Eltern von drei Kindern sind Arbeitsplätze in Restaurants angeboten worden, doch das alleine sei nicht genug.

Helga Vala Helgadóttir, eine auf Immigrantenangelegenheiten spezialisierte Anwältin, glaubt, die beste Lösung sei gewesen, der Familie Asyl aus humanitären Gründen zu gewähren.

Skúli Á. Sigurðsson, Anwalt beim Einwanderungsamt, gab an, dass Asyl aus diesem Grund in Island nur sehr selten gewährt wird.

Illugi ist anderer Ansicht. “Wenn ein Mann in zwei oder drei Tagen 10.000 Unterschriften auf Facebook sammeln kann, mit denen er dem Einwanderungsamt sagt, dass es einen Fehler begangen hat, dann finde ich, sollte das Amt seinen Fehler zugeben.”

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