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Fúsi gewinnt Filmpreis der Nordischen Länder

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Fúsi gewinnt Filmpreis der Nordischen Länder

Photo: Fúsi / Virgin Mountain

Die isländische Filmproduktion Fúsi hat gestern abend in der Konzerthalle Harpa den Filmpreis der nordischen Länder verliehen bekommen, berichtet RÚV. Damit wurde nach Hross í oss im vergangenen Jahr zum zweiten Mal in Folge einem isländischen Film diese Ehre zuteil.

Fúsi ist eine Arbeit von Dagur Kári Pétursson, der auch das Drehbuch schrieb. Der Film handelt von einem Mann um die vierzig, der noch bei seiner Mutter lebt, weil er sich fürchtet, auf eigenen Füssen zu stehen.

In der Begründung der Jury hiess es: “Der Film ist schön, stilistisch rein und voller allegorischer Ideen. Er handelt von der Wichtigkeit, seine Güte und Unschuld in einer unnachgiebigen Welt zu behalten. Fúsi von Dagur Kári ist ein ergreifender und kunstvoll aufgebauter Film, der ein glaubhaftes Bild vom freundlichen Riesen und prägnante Beschreibungen der Frauen, die ihm am nächsten stehen zeichnet.”

Dagur Kári sagte in seiner Dankesrede, das Preisgeld käme gerade recht, er schulde dem Finanzamt nämlich Steuern.

Beim Tribeca Filmfestival in New York hatte der Film Preise für den besten gespielten Film, für die beste männliche Hauptrolle und für das beste Drehbuch erhalten. Dort hatte Dagur Kári im Interview gesagt, es sei eine unglaubliche Arbeit gewesen, den Film neben seiner Arbeit als Leiter der Regieklasse der dänischen Filmakademie zu drehen.

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