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Island stimmt gegen nukleare Abrüstung

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Island stimmt gegen nukleare Abrüstung

New York, Manhattan.

Photo: Páll Stefánsson.

Auf der UN Vollversammlung in dieser Woche hat Island gegen eine Resolution zur nuklearen Abrüstung gestimmt, berichtet pressenza.com. Die Resolution wurde angenommen, mit 128 Ja-Stimmen, 29 Gegenstimmen und 18 Enthaltungen.

Die humanitäre Petition, gegen die Island gestimmt hatte, rief dazu auf, nukleare Waffen zu verbieten und zu vernichten. Sie erklärt die direkten Konsequenzen, die aus dem Gebrauch solcher Waffen entstehen, die globalen Konsequenzen in Bezug auf Gesundheit, Umwelt, Klima, Wirtschaft und anderen Faktoren.

Die Petition betont, dass “das Risiko eines Gebrauchs von Nuklearwaffen mit seinen nicht akzeptablen Folgen könne nur vermieden werden, wenn alle Nuklearwaffen vernichtet worden sind.” “Es ist im Interesse des schieren Überlebens der Menschheit, dass Nuklearwaffen nie wieder benutzt werden, ganz gleich unter welchen Umständen.”

Die Nationen, die gegen die Petition stimmten, veröffentlichten eine Erklärung, in welcher sie darlegen, dass sie sich der gravierenden humanitären Konsequenzen einer nuklearen Explosion bewusst seien, sie seien jedoch der Ansicht, dass die Resolutionsentwürfe vor dem Kommitee nur vermehrten internationalen Zwist in Bezug auf die Abrüstung schafften, unter anderem durch Marginalisierung und Entlegitimisierung bestimmter politischen Perspektiven und Positionen. Alle Delegationen müssten in der Lage sein, sich in dieser wichtigen Angelegenheit um nukleare Abrüstung zu engagieren, und dabei ihre nationale Sicherheit und andere Aspekte zu reflektieren.

Visir hatte um eine Erklärung für Islands Votum ersucht, doch gab es darauf keine Antwort vom Aussenministerium.

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