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Drei private Gesundheitszentren für Reykjavík geplant

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Drei private Gesundheitszentren für Reykjavík geplant

Landspítali National University Hospital

Photo: Sverrir H. Geirmundsson.

In diesem Herbst werden möglicherweise drei private Gesundheistzentren im Grossraum Reykjavík eröffnet. Von diesen Plan des Gesundheitsministers Kristján Þór Júlíusson berichtete RÚV heute morgen.

Der Plan beinhaltet grosse Veränderungen im isländischen Gesundheitswesen. Kristján dementierte jedoch, dass das Gesundheitswesen privatisiert werde. Die Veränderungen, so sagt er, seien Verbesserungen, die die öffentliche Sicherheit und den Zugang zu medizinischer Versorgung verbessern würden. “Es geht darum die Gesundheitsfürsorge im Land zu stärken, wir beginnen damit in der Hauptstadt.”

Kristján sagt, dies sei von einer Privatisierung des Gesundheitswesen weit entfernt. “Wir erwarten, dass die Arbeit unserer 15 staatlichen Gesundheitszentren unverändert weiterläuft, wir fügen nur bis zu drei Zentren hinzu, die privat betrieben werden.”

Er betonte, dass man sich nicht mit der Stagnation, welche nun fast über zwei Jahrzehnte im Gesundheitssystem geherrscht habe, zufriedengeben dürfe. Die Veränderungen dienten dem Wettbewerb zwischen den Kliniken. Die Betreiber der neuen Gesundheitszentren sollen sich selber keine Dividenden auszahlen dürfen.

Die Gewerkschaft der staatlich Angestellten hat eine Erklärung veröffentlicht, in der sie sich gegen die Privatisierung des Gesundheitswesens und den Plan des Ministers ausspricht.

Bei der an die Regierung gerichtete Petition endurreisn.is des Genetikers Kári Stefánsson, die sich dafür stark macht, 11 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (statt bisher 8,7) für das Gesundheitswesen auszugeben, sind inzwischen ca 81.500 Unterschriften eingegangen.

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