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Edda auf dem Weg zum UNESCO-Weltkulturerbe

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Edda auf dem Weg zum UNESCO-Weltkulturerbe

Old Icelandic manuscript

Photo: Árni Magnússon Institute/Facebook.

Vier wichtige schriftliche Quellen sind in das isländische Landesverzeichnis für Weltkultur aufgenommen worden und man hofft, dass zumindest eine von ihnen es in das Weltkulturerbe der UNESCO schafft. Eine dieser Quellen ist das Königsbuch der Edda, welches viele für das bemerkenswerteste historische Zeugnis halten, was in Island erhalten wurde.

Professor Gísli Sigurðsson von der Handschriftensammlung Árnastofa erklärt, die Geschichte des Edda-Manuskriptes sei erst bekannt geworden, nachdem es im 17. Jahrhundert in die Hände von Bischof Brynjólfur in Skálholt geraten sei, schreibt RÚV.

“Wenn wir diese Handschrift nicht hätten, dann gäbe es all diese Lieder über nordische Götter und germanische Helden nicht, von denen das Kömigsbuch der Edda erzählt,” sagt Gísli. Mittelalterliche Sagen seien in mehreren Versionen vorhanden, doch die Edda-Handschrift gebe es nur einmal.

Neben der Edda ist auch eine handschriftliche Aufzeichnung Hallgrímur Péturssons von den Passionspsalmen nominiert, welche der berühmte Kirchendichter im Jahr 1659 niederschrieb und 1661 an die Bischofstochter Ragnheiður Brynjólfsdóttir schickte.

Ausserdem wurde eine Viehzählung von Árni Magnússon und Páll Víðalín aus dem Jahr 1703 nominiert, sowie eine Flurkarte aus den Jahren 1916-1929, wo unter anderem Zeichnungen von Ruinen zu finden sind, die auf historische Überreste hinweisen. Diese Karte wird daher gerne von Archäologen genutzt.

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