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Polizeigespräch nach Wanderung auf dem Eis

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Polizeigespräch nach Wanderung auf dem Eis

Jökulsárlón

Photo: A screenshot from a video by Ingólfur Bruun/Vísir.

Am gestrigen Sonntag mussten Touristen, die sich zu einem Spaziergang auf das Eis der Gletscherlagune Jökulsárlón begeben hatten, anschliessend der Polizei Rede und Antwort stehen, berichtet RÚV.

Ein Augenzeuge hatte die Polizei benachrichtigt. Als die Beamten an der Lagune ankamen, befanden sich von etwa 20 Touristen immer noch vier auf dem Eis.

Nachdem die letzten vier das Land sicher erreichten, mussten auch sie zum Gespräch mit der Polizei. Das Eis in der Lagune hatte sich gestern vor allem am Parkplatzufer angestaut.

Die Polizei weist auf ihrer Facebookseite darauf hin, dass bedingt durch einen kräftigen Einstrom vom Gletscher in die Lagune sich das Eis stark in Bewegung befand. Daher war die Oberfläche sehr unsicher, zwischen den Eisschollen bildeten sich immer wieder Lücken, die Rettungsmassnahmen im Fall eines Sturzes zwischen die Eisschollen erschwert hätten.

Besucher werden aufgefordert, die Warnhinweise an der Lagune zu respektieren. Ein Betreten der Eisschollen ist lebensgefährlich. Eisschollen und Eisberge sind unvorhersehbar und können innerhalb von Sekunden umkippen und versinken.

Und sieht man jemanden, der auf dem Eis der Lagune spazieren geht, sollte man das sofort melden, um Unfällen vorzubeugen.

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