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Mittsommerfestival - Wandern durch die Welten

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Mittsommerfestival - Wandern durch die Welten

Photo: RMM.is

Zum fünften Mal findet von Donnerstag bis Sonntag dieser Woche in der Konzerthalle Harpa das jährliche Kammermusik-Festival „Reykjavik Midsummer Music“ statt.

Ausnahmemusiker aus der ganzen Welt werden bei diesem Festival für neugierige Ohren, wie es immer wieder bezeichnet wird, auftreten.

Dieses Jahr dreht sich alles um das Thema „Wanderer”. In sieben Konzerten lässt das Programm durch verschiedene musikalische Landschaften wandern, durch beruhigend vertraute, durch mysteriöse, unbekannte, aufregende und sogar durch den Weltraum.

Und wer sich nach den deutschsprachigen Landen (zurück-)sehnt, darf sich doppelt freuen, denn auch Lieder auf Deutsch sind zu hören.

Die künstlerische Leitung des Festivals hat Víkingur Ólafsson.

Am 16. Juni lautet um 20 Uhr im Saal Norðurljós das Motto „Interstellarer Wanderer“. Die Musiker Arngunnur Árnadóttir, Bjarni Frímann Bjarnason, Bryndís Halla Gylfadóttir, Jennifer Stumm, Katie Buckley, Matthew Barley, Melkorka Ólafsdóttir, Steef Van Oosterhout, Skúli Sverrisson, Sigrún Eðvaldsdóttir, Tai Murray, Viktoria Mullova und Víkingur Ólafssonwerden Musik von Maurice Ravel, Toru Takemitsu, Kaija Saariaho und Skúli Sverrisson zu Gehör bringen.

Am selben Abend beginnt um 23 Uhr ein Off-Venue Konzert im Künstlerhaus Mengi, nicht weit von der Harpa entfernt.

Der Titel ist dem „Wanderer’s Nightsong“ von den Beatles entlehnt: „Golden Slumbers“.

Der japanische Komponist Toru Takemitsu spielt darin eigene Werke, aber auch einige von Claude Debussy und Olivier Messiaen. Solo-Pianisten und Zuhörer wandern dann quasi zwischen Osten und Westen, zwischen Exotik und Bekanntem, zwischen Traum und Wirklichkeit.

Auftreten werden Arngunnur Árnadóttir, Jennifer Stumm, Katie Buckley, Melkorka Ólafsdóttir und Víkingur Ólafsson.

Am 17 Juni folgen um 20 Uhr im Saal Harpa „Lieder eines fahrenden Gesellen“. Der Titel ist Gustav Mahlers gleichnamigem Werk entliehen. Das Publikum hört an diesem Abend Stücke von Franz Schubert, Robert Schumann, Hugo Wolf und Gustav Mahler, interpretiert von Arngunnur Árnadóttir, Bjarni Frímann Bjarnason, Bryndís Halla Gylfadóttir, Jennifer Stumm, Katie Buckley, Kristinn Sigmundsson, Matthew Barley, Melkorka Ólafsdóttir, Pétur Grétarsson, Ursula Oppens, Sigrún Eðvaldsdóttir, Tai Murray, Viktoria Mullova und Víkingur Ólafsson.

Der 18. Juni beginnt um 20 Uhr im Saal Norðurljós mit der „Wanderer-Fantasie“ mit Werken von Charles Ives, John Cage, Bela Bartok und George Crumb, dargeboten von Anna Guðný Guðmundsdóttir, Bjarni Frímann Bjarnason, Jerome Lowenthal, Pétur Grétarsson, Steef van Oosterhout und Ursula Oppens.

Um 23 Uhr folgt am gleichen Abend im Künstlerhaus Mengi der Off-Venue-Abend „… von der Erde“. Arngunnur Árnadóttir, Jennifer Stumm, Jerome Lowenthal, Matthew Barley, Pétur Grétarsson, Sigrún Eðvaldsdóttir und Ursula Oppens geben dort Stücke von Kaija Saariaho, Alban Berg, Robert Schumann, Giovanni Sollima und Luciano Berio.

Am 19. Juni beginnt die erste Vorstellung bereits um 14 Uhr, und zwar im Konzertsaal Norðurljós. Der Titel lautet „Jón Nordal: von Traum zu Traum“. Das Konzert ist eine Feier zum 90. Geburtstag eines der beliebtesen Komponisten Islands. Wer Jón Nordals Musik nuicht kennt (und natürlich auch die, die sie bereits lieben), sollte den Nachmittag auf keinen Fall verpassen.

Auf dem Programm stehen Systurnar í Garðshorni – Schwestern von Garðshorni (aus dem Jahr 1944), eine Violinsonate, Ristur - Einschnitte (1985), Pictures on a Panel Wall – Bilder auf einer Tafelwand (1992), From Dream to Dream – Von Traum zu Traum (1996), A Breath on a sleeping String – Ein Hauch auf einem schlafenden Stachel (1998) und Hvert örstutt spor. Die Künstler an diesem Nachmittag werden Arngunnur Árnadóttir, Bjarni Frímann Bjarnason, Bryndís Halla Gylfadóttir, Jennifer Stumm, Kristinn Sigmundsson, Matthew Barley, Sigrún Eðvaldsdóttir, Tai Murray und Víkingur Ólafsson sein.

Das große Festival-Finale „Grand Finale 2016: Der Wanderer“ findet dann abends ab 20 Uhr im Saal Norðurljós statt.

Dabei könnte durcaus die Sehnsucht nach fremden Ländern gestillt werden, etwa beim Lauschen der Weltpremiere einer bunt schillernden Klaviersonate von Askel Másson. Als weitere Komponisten steuern Franz Schubert, Ludwig van Beethoven, Maurice Ravel und Antonin Dvořák Stücke bei, die Jerome Lowenthal, Bryndís Halla Gylfadóttir, Jennifer Stumm, Ursula Oppens, Kristinn Sigmundsson, Sigrún Eðvaldsdóttir, Tai Murray und Víkingur Ólafsson darbieten.

Eintrittskarten zum Preis von zwischen ISK 3.000 und 4.500 pro Konzert gibt es hier. Eine Dauerkarte für alle vier Tage mit allen sieben Konzerten kostet ISK 12.000.

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