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Polizei stellt Pokémon-Jäger

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Polizei stellt Pokémon-Jäger

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Photo: Páll Stefánsson.

Vorgestern stoppte die Polizei ein Auto in Reykjanesbær, weil es falsch herum durch eine Einbahnstraße fuhr, wie DV berichtet. Der Fahrer sagte, er und seine Freundin seien so versunken in die Suche nach Pokémons gewesen, dass er vergaß, auf Verkehrszeichen zu achten.

Viele Isländer sind begeistert vom Handy-Spiel Pokémon Go, was bei der Polizei eher Besorgnis erregt. Sie weist darauf hin, wie groß die Gefahren sind, am Steuer ein Mobiltelefon zu benutzen.

Das Spiel verquickt reale mit virtueller Welt. Unter anderem muss man mit dem Handy in der realen Welt Pokémon-Figuren suchen, und zwar mehr als 150 verschiedene.

Ziel ist dabei, so viele Pokémons zu sammeln wie möglich. Diese sind lediglich Bilder, die auf dem Display eines Spielers erscheinen, wenn dessen Handy in die Nähe bestimmter GPS-Koordinaten kommt.

In einer Erklärung der Polizei von Südwest-Island ist zu lesen: „Es ist Hochsommer und es gibt viele Kinder und Erwachsene, die auf Straßen und Gehwegen unterwegs sind, und es ist verrückt, dass Leute am Steuer auf der Jagd nach Pokémons sind.“

Fans sehen das Spiel als Möglichkeit, mit der Familie und Freunden Zeit draußen beim Spazierengehen zu verbringen. Andere sehen es als Weg an, durch das gemeinsame Interesse am Monster-Einfangen neue Leute kennenzulernen. Die Begeisterung für das Spiel hat sich schnell weltweit verbreitet, nachdem es am 6. Juli in den USA auf den Markt kam.

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