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Polizistin klagt gegen den isländischen Staat

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Polizistin klagt gegen den isländischen Staat

Police

Photo: Páll Stefánsson.

Aldís Hilmarsdóttir, die ehemalige Leiterin der Drogenfahndung der Reykjavíker Polizei, hat eine Klage gegen den isländischen Staat angestrengt, da die Polizeichefin im Januar diesen Jahres entschied, sie auf eine andere Stelle zu versetzen.

Aldís verlangt die Annullierung der Entscheidung von Polizeichefin Sigríður Björk Guðjónsdóttir. Weiterhn solle der Staat ISK 2,3 Millionen (EUR 17.000) an sie zahlen. Ruv.is berichtet.

In der Klage heißt es, die Entscheidung sei verwaltungstechnischer Natur gewesen, die sachlichen Grundlagen entbehre und somit eine schlecht getarnte und plötzliche Suspendierung von ihrer Arbeit zur Folge hatte. Zudem, heißt es in der Klage, sei Aldís Opfer von Mobbing (Bossing) durch die Polizeichefin gewesen.

Aldís wurde in eine andere Abteilung versetzt, eine Woche, nachdem sie eine Besprechung mit der Innenministerin hatte, wo unter anderem über Kommunikationsprobleme innerhalb des Polizeireviers gesprochen wurde.

Letzte Woche wurde die Polizeichefin verurteilt, weil sie gegen das Verwaltungsverfahrensgesetz verstoßen habe, als sie im Januar einen Drogenfahnder zeitweise seines Amtes enthob.

Ein Arbeitspsychologe erklärte im Januar, dass innerhalb der Abteilung ein Kommunikationsproblem vorliege.

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