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Ein halbes Jahrhundert, um einspurige Brücken an der Ringstraße zu ersetzen

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Ein halbes Jahrhundert, um einspurige Brücken an der Ringstraße zu ersetzen

Skeiðararsandur

Skeiðarársandur. Photo: Páll Stefánsson.

Es würde fast ein halbes Jahrhundert dauern, um alle einspurigen Brücken auf der Ringstraße durch zweispurige zu ersetzen, berichtet RÚV.

Auf der Ringstraße befinden sich 39 einspurige Brücken, die meisten im Südland. Die längste ist mit 880 Metern die Skeiðará-Brücke, aber aller Wahrscheinlichkeit nach wird sie irgendwann im nächsten Jahr durch eine zweispurige Brücke ersetzt. Weitere vier einspurige Brücken in der Gegend von Djúpivogur in den Ostfjorden und Hornafjörður in Südost-Island werden nicht mehr gebraucht, sofern ein Vier-Jahres-Transportgesetz, das gerade im Parlament diskutiert wird, durchgeht. Es empfiehlt den Bau neuer Straßen in diesen Regionen.

Bleiben noch 34 einspurige Brücken an der Ringstraße. In den letzten Jahren wurden ISK 100 Millionen (EUR 775.000) pro Jahr eingesetzt, um sie instand zu halten, ein Betrag, der sich verdreifachen könnte. Die Straßenverwaltung geht von ISK 300 Millionen (EUR 2,3 Millionen) Aufwand jährlich aus, kommt aber dennoch zu einem überraschenden Ergebnis: Es würde 48 Jahre dauern, alle betreffenden Brücken zu ersetzen.

Óskar Örn Jónsson, Leiter der Geschäfte der Straßenverwaltung, klagt: „Für uns ist das zu lange. Es ist äußerst wichtig für uns, diese einspurigen Brücken loszuwerden.“ Seiner Ansicht nach müsse das erledigt werden, um die Sicherheit zu optimieren.

Übrigens gibt es viele weitere einspurige Brücken abseits der Ringstraße. Und zwar weit mehr als an der Straße Nummer 1 (Ringstraße).

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