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RIFF zeigt Bankenfilm

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RIFF zeigt Bankenfilm

Glitnir

Photo: Páll Kjartansson.

Das Reykjavíker Filmfestival RIFF zeigt einen Film über die Bankenkrise in Island. "Ránsfengur" (Geplündert) zeichnet die Geschichte nach, wie Hedge Fonds das Bankensystem eines gesamten Landes in Besitz genommen haben.

Regisseur Pétur Einarsson hat vor seiner Karriere als Drehbuchautor eine isländische Bankfiliale in London geleitet und ist zwischen 2011 und 2013 als Direktor des Aluminiumwerkes Straumur tätig gewesen.

"Ich habe die Wahrheit entdeckt, als ich in der Bank arbeitete und sah, wie das alles zusammenlief. Wie es zusammenbrach. Die Hedge Fonds wetteten auf den wirtschaftlichen Zusammenbruch und kauften die Banken für einen bis sechs Prozent, und ich fand das sehr merkwürdig, sodass ich das näher anschauen und die Geschichte erzählen wollte." sagte Pétur RÚV gegenüber. De Leute hätten kein Interesse an Hedge Fonds gehabt, weil sie kompliziert sind und schwer zu verstehen.

Der Film zeichnet nach, welchen Einfluss die Geschehnisse auf das einfache Volk gehabt haben. "Aber ich spreche auch von den Geldsummen Das waren vielleicht 100 Mrd. Kronen, die die in Rechtsanwälte gesteckt haben. Das hat Einfluss auf die Gesellschaft. Sie erwerben das gesamte Bankensystem in Island. Nirgendwo auf der Welt ist es einem Hedge Fonds, von dem niemand weiss, wer eigentlich dahintersteckt, erlaubt worden, das Bankensystem eines gesamten Landes zu besitzen."

Der Film wird heute Abend im Rahmen des RIFF im Norræna Húsið gezeigt, danach ist er im Kino Bíó Paradís zu sehen.

Das RIFF läuft noch bis zum 9.10.2016, das gesamte Programm finden Sie hier.

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