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Hotelbau gestoppt

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Hotelbau gestoppt

Fosshotel, Grímsstaðir.

Photo: Basalt Architects.

Die Region Skútustaðahreppur stoppte die Arbeiten an einem neuen Fosshotel in Grímsstaðir nördlich des Sees Mývatn, wie RÚV berichtet. Bei der Umweltagentur von Island wurde kein Genehmigungsersuchen für den Bau des Hotels eingereicht, da die Auftraggeber dachten, dies sei nicht nötig.

Die Baustelle liegt im Schutzgebiet des Mývatn, und benötigt deshalb die Zustimmung von Skútustaðahreppur und der Umweltagentur.

Die Nationale Planungsagentur muss beurteilen, ob zur Realisierung des Bauvorhabens eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt werden muss, doch das Vorhaben wurde der Planungsagentur nie gemeldet.

Benedikt Ingi Tómasson, ein Projektmanager für Beki, ein Unternehmen, das für die Hotelbesitzer arbeitet, findet es unwahrscheinlich, dass eine Umweltverträglichkeitsprüfung notwendig ist. Er sagte gegenüber RÚV, die Kosten für das Stoppen der Arbeiten könnten in die Millionen (Isländische Kronen) gehen.

Birna Guttormsdóttir, Bereichsleiterin der Umweltagentur, berichtet, dass die Umweltagentur noch in der Planungsphase die Verantwortlichen darüber informierte, dass das Bauvorhaben der Planungsagentur gemeldet werden und ein Antrag bei der Umweltagentur eingereicht werden müsse.

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