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Isländer an Google Assistant beteiligt

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Isländer an Google Assistant beteiligt

Google Assistant

In den letzten beiden Jahren leitete ein isländischer Unternehmer ein Team, das das neue virtuelles Hilfeprogramm Google Assistant entwickelte. Gummi Hafsteinsson verkaufte vor zwei Jahren sein Unternehmen Ema. Google Assistant, dessen Entwicklung teilweise auf einem Ema-Produkt basiert, wurde nun am 4. Oktober eingeführt. Es ist eines von Googles größten Projekten bisher, so Vísir.

„Wir haben noch nie eine solche Einigkeit innerhalb des Unternehmens erlebt, was ein Produkt betrifft. Eines der größten Teams bei Google arbeitete an Google Assistant. Es war sehr aufregend, dieses Projekt zu leiten“, erzählte Gummi.

Seit 2005 arbeitet er an der Entwicklung von Software- und Innovationsfirmen in Silicon Valley. Zunächst arbeitete er fünf Jahre lang für Google, speziell an Google Maps für Smartphones. Dann für Apple, unter anderem an der Entwicklung der Hilfesoftware Siri. Danach gründete Gummi seine Firma Ema, die virtuelle Hilfe für ein Nachrichtenprogramm anbot. Als Google Ema 2014 kaufte, kehrte Gummi zu Google zurück.

„Google Assistant ist so etwas wie eine Unterhaltung mit der Google-Suchmaschine“, erklärte er. „Es läutet die nächste Generation von Google ein.“

Gummi nannte auch Einsatzmöglichkeiten: „Wenn man einen Tisch in einem Lokal reservieren möchte, kann man Google Assistant nach einer Liste von Restaurants fragen, und dann, ob dort morgen um 19 Uhr ein Tisch frei ist.“

Teilweise ähneln sich Google Assistant und Siri. „Aber bei Google reicht es über das Telefon hinaus“, so Gummi. „Man kann Google Assistant sowohl für das Smartphone als auch für das neue Nachrichtensystem Allo bekommen. Und dann kann man es auch für Google Home bekommen. Bei Google Home ist Google Assistant in einen Lautsprecher eingebaut, der im Wohnzimmer oder in der Küche sein kann, und dann kann man zum Beispiel fragen, wie lange man ein Ei kochen muss, bis es hart ist.“

Gummi arbeitet am Produkt weiter. „Man denkt immer, ein Produkt sei fertig, wenn es auf dem Markt ist, doch wir werden gut damit beschäftigt sein, es weiterzuentwickeln.“

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