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Stimmabgabe mit Hindernissen

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Stimmabgabe mit Hindernissen

Mjóifjörður

Photo: Páll Stefánsson.

Vorbildhaft haben die Bewohner des ostisländischen Mjóifjörður abgestimmt, gegen 17 Uhr gestern schloss das Wahlbüro und 100 Prozent aller Stimmen konnten sich auf den Weg zur Auszählung machen.

Im Mjóifjörður leben 30 Menschen, 18 von ihnen sind wahlberechtigt, eine Wahlberechtigte nutzte die Briefwahlvariante, berichtet RÚV.

Wahlleiter Sigfús Hjálmarsson fuhr mit der Wahlurne bei Regen und Temperaturen um den Gefrierpunkt über die Mjóafjarðarheidi und brachte sie zum Wahlzentrum im Fjarðabyggð.

Auch die Wahlzettel von Grímsey schafften ihren Weg in die Auszählung.

Nachdem die Urne durchs Nordpolarmeer geschwommen und die Wahlzettel per Hubschrauber der Küstenwache auf die Insel gebracht worden waren, hatten die 53 Wahlberechtigten ihre Wahlzettel ausfüllen können. Einer von ihnen war nicht zur Wahl erschienen. Gestern morgen um 10.13 Uhr war die Parlamentswahl in Grímsey beendet. Zunächst sah das Wetter auch für die Rückfahrt nicht gut aus und ein Schiff der Küstenwache machte sich bereit, zur Fahrt auf die Insel. Schliesslich klarte es jedoch auf und ein Flugzeug der Nordlandair konnte die Urne samt Stimmzetteln an Bord nehmen und nach Akureyri zur Auszählung bringen.

Der Eingang der Stimmen von Grímsey im Wahlzentrum war wichtig, andernfalls hätten dem Gesetz nach keine vorläufigen Ergebnisse veröffentlicht werden dürfen.

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