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„Wikingerin“ bleibt rücksichtslosem Fahrer auf den Fersen

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„Wikingerin“ bleibt rücksichtslosem Fahrer auf den Fersen

Police

Photo: Páll Stefánsson.

Eine Frau, auf deren Auto ein anderes auffuhr, als sie am Sonntag den Hügel Ártúnsbrekka in Reykjavík hinabfuhr, nahm die Angelegenheit selbst in die Hand, als der Unfallverursacher vom Tatort flüchtete, wie Vísir berichtet.

Sie nahm die Verfolgung auf. Für eine Weile verlor sie den rücksichtslosen Fahrer aus den Augen, doch sie fand ihn bei einer Reparaturwerkstatt in Súðavogur wieder: Er saß in seinem Auto, das neben einem Jeep stand, in den er zuvor gekracht war.

Aus Angst vor der Verfolgerin sprang der Fahrer aus seinem Wagen und rannte die Straße hinauf. Sein Beifahrer setzte sich, der möglicherweise drohenden Gefahr gewahr, auf den Fahrerrsitz und fuhr los.

Die Frau wollte nun Fingerabdrücke sicherstellen, und es gelang ihr, ein Bierglas der Straßenrowdies sicherzustellen, als diese flüchteten. Dies und die Autonummer der Täter händigte sie der Polizei aus, als diese am (zweiten) Tatort ankam.

„Das war eine erstaunliche Frau, atemberaubend und im mittleren Alter“, rief Gunnar M. Zóphaníasson, Berteiber der Autowerkstatt Tengsli in Súðavogur, aus. „Sie ist eine isländische Wikingerin. Davon brauchen wir mehr.“

Der Jeep, den der rücksichtslose Fahrer geschrottet hatte, stand vor der Werkstatt, weil er repariert werden sollte. Die Kollison des Täters verbesserte seinen Zustand, wie man sich denken kann, nicht.

Die Polizei ermittelt.

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