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Petition fordert Verbot von Plastiktüten

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Petition fordert Verbot von Plastiktüten

Trash.

Photo: Alex Marshall/Wikipedia.

Über 6.400 Menschen haben eine Petition unterzeichnet, die den neuen Umweltminister dazu auffordert, den Gebrauch von Plastiktüten in Island nächstes Jahr zu verbieten, schreibt Vísir.

In vielen Ländern gibt es bereits ein ganzes oder teilweises Verbot von Einweg-Plastiktüten.

Ein Projektplan des Ministeriums für Umwelt und natürliche Ressourcen sieht eine erhebliche Verringerung der Nutzung von Einweg-Plastiktüten bis zum Jahr 2025 vor. Der Plan wurde im Sommer im Einklang mit einer Verordnung des Europäischen Wirtschaftsraums erstellt. Er sieht vor, dass Plastiktüten ab 2018 nicht mehr kostenlos abgegeben werden dürfen, und dass der jährliche Verbrauch von Einweg-Plastiktüten pro Person bis 2025 nicht mehr mehr als 40 Stück im Jahr betragen soll.

Tausende Isländer halten diesen Plan für unzureichend. Sie wünschen sich, dass die Behörden schneller reagierten. Energie- und Umweltingenieurin Þórhildur Fjóla Kristjánsdóttir gehört zu den Petenten. „Wir sehen keinen Grund dazu, diese Maßnahmen hinauszuzögern. Mit der Petition möchten wir zeigen, dass der Verbraucher vorbereitet ist. Wir brauchen nur ein wenig mehr Unterstützung beim Treffen umweltfreundlicher Entscheidungen. Ich denke, Island ist das ideale Land, um diesen Schritt zu gehen und auf diese Weise Solidarität zu zeigen.“

Hier die Petition im Wortlaut.

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