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Financial Times: Sjóns Buch eines der besten des Jahres

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Financial Times: Sjóns Buch eines der besten des Jahres

Moonstone.

Photo: Forlagið.

Ein Roman des isländischen Schriftstellers Sjón wurde von der Zeitung Financial Times als eines der besten Bücher des Jahres gekürt, wie der Verlag Forlagið mitteilt. Die Zeitung beauftragte Schriftsteller und Journalisten, die besten Bücher des Jahres zu nennen. Der indonesische Schriftsteller Eka Kurniawan entschied sich für „Moonstone: the Boy who Never Was“ (Original: „Mánasteinn: drengurinn sem aldrei var til“). Moonstone bekam begeisterte Kritiken.

In seiner Begründung schreibt Kurniawan, er möge alle von Sjóns Büchern, „aber Moonstone: The Boy Who Never Was ist eine Erfahrung wie keine andere. Der Autor stellt sich seinen Grenzen... Der Roman hat mir das beste Leseerlebnis des Jahres beschert.“

„Mánasteinn: drengurinn sem aldrei var til“ wurde 2013 in Island veröffentlicht, erschien 2016 in englischer Übersetzung. Der Roman spielt im Reykjavík des Jahres 1918, einem dunklen Zeitalter innerhalb der isländischen Geschichte. Auf poetische Weise beschreibt es das Leben eines 16-jährigen Jungen, der an der Gesellschaft scheitert.

Auf Deutsch erschien Mánasteinn vergangenes Jahr unter dem Titel „Der Junge, den es nicht gab“. Übersetzt hat Betty Wahl den Roman. Das Buch ist als Print- und ebook-Ausgabe erhältlich.

Von Eka Kurniawan erschien im letzten Jahr auf Deutsch der Roman „Tigermann“, der allerdings vergriffen ist.

Eine Besprechung von „Mánasteinn“ haben wir in der September/Oktober-Ausgabe der gedruckten Iceland Review veröffentlicht.

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