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Touristin an der Kirkjufjara ertrunken

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Touristin an der Kirkjufjara ertrunken

Photo: sxc.hu.

Die Touristin, die heute mittag am Strandabschnitt Kirkjufjara unterhalb der Felseninsel Dyrhólaey von Wellen ins Meer gerissen wurde, ist auf dem Weg ins Universitätskrankenhaus verstorben. Sie war nach einer eine Stunde langen Suche westlich des Strandabschnittes Reynisfjara gefunden worden und mit dem Rettungshubschrauber nach Reykjavík geflogen worden.

Wie RÚV berichtet, war die deutsche Touristin mit ihrem Mann und zwei Kindern unterwegs gewesen, die ganze Familie landete im Wasser, der Vater und die Kinder schafften es jedoch wieder an Land.

In der Folge des tragischen Unglücksfalls sperrte die südisländische Polizei beide Strände und Mitglieder der Rettungswacht befanden sich bis 18 Uhr auf dem Posten, um Urlauber daran zu hindern, die Strände zu betreten. Nach dem seit gestern herrschenden Sturm gab es auf dem Meer starken Wellengang, der Schaulustige anzieht.

Einer der freiwilligen Retter der örtlichen Truppe landete selbst im Wasser, als er zur Reynisfjara herunterlief, wohin die Retter zunächst fälschlicherweise gerufen worden waren. Dort sah Ívar Guðnasson eine Familie mit zwei Kindern, der Vater hatte es mit einem Kind aufs Trockene geschafft, die Mutter kämpfte mit dem zweiten Kind gegen die Wellen an. Ívar wurde bei seinem Versuch, das Kind aus dem Wasser zu ziehen, komplett untergetaucht, doch hatte er Glück und konnte das Kind retten.

Die Leuten machten sich keine Vorstellung davon, wie gefährlich die Brandung dort ist, sagte er. Jede siebte bis zehnte Welle ist stärker als ihre Vorgängerinnen, reicht weiter an Land und kann Menschen mit sich reissen.

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