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Präsident lädt Flüchtlinge nach Bessastaðir ein

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Präsident lädt Flüchtlinge nach Bessastaðir ein

Guðni Th. Jóhannesson.

Photo: The president's office/Facebook

Der isländische Präsident Guðni Th. Jóhannesson hat die 26 syrischen Flüchtlinge, die heute am Nachmittag in Island angekommen waren, gleich nach ihrer Ankunft in die Präsidentenresidenz Bessastaðir eingeladen, berichtet RÚV.

Die Entscheidung, die Flüchtlinge einzuladen, war am Nachmittag gefallen. Bis dahin war der Plan gewesen, dass der Präsident die Neuankömmlinge am Flughafen in Keflavík empfangen würde, so wie es in der Vergangenheit gehaltn worden war. Beim Empfang waren auch der Minister für Soziales und Gleichstellung, der Reykjavíker Bürgermeister und Vertreter des Roten Kreuzes anwesend.

Dies ist die dritte Gruppe von syrischen Flüchtingen, die innerhalb eines Jahres in Island aufgenommen wird. Sie besteht aus 13 Erwachsenen und 13 Kindern, die aus einem Flüchtlingslager im Libanon kommen. Die Familien werden sich in Reykjavík ansiedeln. Einer von ihnen wird mbl.is zufolge in Akureyri wohnen.

Auffallend ist, dass die Entscheidung, die Flüchtlinge in Bessastaðir zu empfangen, nach der Nachricht getroffen war, dass US Präsident Donald Trump die Grenzen der Verenigten Staaten für syrische Flüchtlinge geschlossen hat.

RÚV konnte nicht bestätigen, ob es eine direkte Verbindung zu Trumps Entscheidung hab. Man sollte sich jedoch daran erinnern, dass Guðni bei seiner Gratulation anlässlich des Wahlsieges Trump in einer Grussbotschaft an die Werte erinnerte, welche die beiden Länder vereine: Redefreiheit, Gleichheit und Menschenrechte, unabhängig von Hautfarbe oder Religion.

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