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Höhle beim Mývatn Opfer von Vandalismus

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Höhle beim Mývatn Opfer von Vandalismus

Grjótagjá.

Photo: Hörður Jónasson/Facebook.

An die Wand der Höhle Grjótagjá beim See Mývatn hat jemand große Buchstaben geschrieben, wie RÚV berichtet. Ein Reisender stellte ein Foto des Vandalismus auf eine Facebook-Seite von Leuten aus der Tourismusbranche, Bakland ferðaþjónustunnar.

Die Buchstaben an der Höhlenwand bilden den Namen Þór S, was möglicherweise der Name des Täters ist. Man weiß nicht genau, wann die Buchstaben geschrieben wurden. Graffiti in der Natur ist nach dem Umweltrecht illegal, geahndet werden kann der Verstoß mit einer Geldbuße oder Freiheitsstrafe.

Grjótagjá ist eine Lavahöhle mit warmer Quelle darin. In den 1970ern war die Höhle eine beliebte Badestelle. Nach vulkanischen Aktivitäten des nahen Vulkans Krafla in den Jahren 1975 bis 1984 wurde das Wasser dann allerdings zu heiß zum Baden. Heute wird die Höhle von vielen Urlaubern besucht, von denen die meisten ihre Hand in die Quelle halten, obwohl an einigen Stellen seine Temperatur kühl genug wäre, um darin zu baden.

Es ist nicht zum ersten Mal, dass Grjótagjá mutwillig beschädigt wird. 2013 schrieb jemand große Buchstaben an die Höhlenwände, die das Wort CAVE (dt.: Höhle) bildeten. Zeitgleich wurden zwei weitere Naturschönheiten am Mývatn auf gleiche Weise behandelt.

Fotos dieser Taten des Vandalismus waren Teil einer Ausstellung des deutschen Künstlers Julian von Bismarck in Berlin. Er bestand darauf, die Worte wären in Zusammenarbeit mit ungenannten Künstlern in Island geschrieben worden.

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