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Keine Heuschrecke bei der Food&Fun

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Keine Heuschrecke bei der Food&Fun

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Keine Heuschrecke, sondern Leckerei von der Food&Fun. Photo: Áslaug Snorradóttir.

"Lammcarpaccio, vergorener Knoblauch, kalabrisches Chiliöl, Dillcreme und Heuschrecken" - so lautete das dritte von sieben Gerichten aus den Töpfen des New Yorker Meisterkochs Julian Medina, der am vergangenen Wochenende bei der Delikatessenmesse Food&Fun im Restaurant Apótekið in der Austurstræti die Löffel für das Publikum schwang.

Das Reykjavíker Gesundheitsamt strich jedoch die Heuschrecken von seiner Speisekarte, berichtet mbl.is.

"Wir haben von der Veterinäraufsichtsbehörde einen Hinweis erhalten, mit der Bitte, das Gericht zu streichen, weil die Einfuhr von Heuschrecken für den menschlichen Verzehr verboten ist," sagte Óskar Ísfeld Sig­urðsson, der Bereichsleiter der Lebensmittelkontrolle beim Reykjavíker Gesundheitsamt.

Der Koch hatte die Heuschrecken selbst nach Island mitgebracht. "Eine solche Einfuhr ist unseren Gesetzen nach nicht erlaubt, daher wurde das ganze gestoppt."

Die EU-Regularie für normale Lebensmittel von 1997 hatte im Jahr 2014 auch in Island Gültigkeit erhalten. Insekten gehörten nicht dazu.

"Für die Einfuhr und den Verkauf von sogenannten neuen Lebensmitteln muss der Betreffende eine Einfuhrgenehmigung beantragen," sagte Grím­ur Eggert Ólafs­son, Fachbereichsleiter bei MAST.

Auch in Europa sind Insekten als Nahrungsmittel wegen der Allergiegefahr und Giftbealstungen umstritten, bislang sind sie als Lebensmittel nicht zugelassen und können nur in Zoohandlungen bezogen werden.

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