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Islands Bevölkerung steigt um 1,8 Prozent

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Islands Bevölkerung steigt um 1,8 Prozent

Football fans at Ingólfstorg.

Photo: Páll Stefánsson.

Islands Bevölkerung ist im vergangenen Jahr um 1,8 Prozent gewachsen. Die neusten Zahlen dazu sind beim Statistischen Amt zu finden.

Am 1. Januar lag die Bevölkerungszahl bei 338,349 und damit um 5820 Personen mehr als noch ein Jahr zuvor. Die Anzahl von Männern und Frauen stieg gleichmässig an, dennoch gibt es insgesamt 3700 mehr Männer.

Der grösste Bevölkerungszuwachs ist auf der Halbinsel Suðurnes in Südwestisland zu verzeichnen, hier betrug er 6,6 Prozent, während er in der Hauptstadtregion nur 1,5 Prozent oder 3259 Personen ausmachte.

Die Bevölkerungszahl in den Westfjorden sank um 0,2 Prozent, nachdem 13 Bewohner die Region verliessen.

An der Gesamtzahl von 74 Gemeinden hat sich zum Vorjahr nichts verändert. Sechs dieser Gemeinden haben weniger als 100 Einwohner, vierzig zählen weniger als 1000 Bewohner. Neun Gemeinden haben mehr als 5000 Einwohner.

Der grösste Teil der Einwohner, oder 317,000 Menschen, lebt in den Städten des Landes, das sind etwa 5000 Personen mehr als noch ein Jahr zuvor. Etwa 21,500 Menschen leben auf dem Land oder in Gemeinden mit weniger als 200 Einwohnern.

Das Statistische Amt schaute sich auch die Familienstrukturen an. Im vergangenen Jahr gab es fast 81,000 Kernfamilien im Land. Als Kernfamilie wird ein verheiratetes oder unverheiratetes Paar mit Kindern bis 17 Jahren bezeichnet, sowie alleinerziehende Elternteile mit Kinder dieser Altersstufe.

Kinderlose Paare machen 39,5 Prozent aller Familien aus, Paare mit Kindern 27,3 Prozent, alleinerziehende Mütter 13,8 Prozent, zusammelebende Paare mit Kindern 12,9 Prozent, zusammenlebende Paare ohne Kinder 4,9 Prozent und alleinlebende Väter 1,5 Prozent.

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