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Hinterhältig: Grundloser Angriff beim Tanzen

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Hinterhältig: Grundloser Angriff beim Tanzen

Police

Themenfoto. Photo: Páll Stefánsson.

Die 22-jährige Rannveig Tera Þorfinnsdóttir, wurde am Samstagmorgen um etwa vier Uhr im Lokal Hressingarskálinn, das meist Hressó genannt wird, mitten in Reykjavík von einer anderen Frau grundlos angegriffen, schreibt visir.is.

„Ich kam von der Toilette, lief zur Tanzfläche und tanzte ein bisschen“, sagte Rannveig im Gespräch mit der Zeitung. „Plötzlich bekam ich einen Schlag und ging zu Boden. Da kam sie (Anm.: die Angreiferin) über mich und schlug weiter auf mich ein. Dann kam der Türsteher, zog sie von mir weg und brachte mich zur Seite.“

Die Angreiferin, von der Rannveig sagt, es habe sich um eine Frau über 30 gehandelt, wurde von den Sicherheitsleuten weggedrängt, doch sie war verschwunden, als die Polizei beim Tatort ankam.

Rannveig erklärte, sie habe vor dem Angriff keinerlei Kontakt zu der Frau gehabt.

Die Polizei unterzog das Opfer vor Ort einer kurzen Befragung, fuhr die junge Frau dann zur Notaufnahme, wo sie behandelt wurde. Danach konnte sie nach Hause entlassen werden.

Rannveig wurde bei dem Angriff nicht unerheblich verletzt. Unter anderem trug sie Schwellungen am Gesicht davon und eine Verletzung am Ohr. Sie hatte Schwellungen an Augen und Händen.

Eine psychologische Beratung sei der geschockten Frau indes nicht angeboten worden, schreibt mbl.is.

„Die Stadtmitter von Reykjavík ist gefährlich geworden und wir sollten gegenseitig auf uns aufpassen“, fasste Rannveig schließlich gegenüber visir.is zusammen. Und gegenüber mbl.is meinte sie bewegt: „Ist das kleine Island tatsächlich so geworden? Ist keine Liebe mehr zwischen uns, vor allem nach der Sache mit Birna?" Ein Einzelfall sei ein solcher Angriff in der Hauptstadt in den letzten Monaten übrigens nicht, schreibt mbl.is.

Einige Zeugen des Angriffs haben sich bereits bei der Polizei gemeldet. Rannveig hofft nun, dass die Polizei heute die Aufnahmen der Überwachungskamera zur Auswertung erhält, „so dass es möglich sein wird, sie zu finden“.

Mbl.is und Rannveig rufen Leute, die etwas zum Tathergang sagen können, auf, sich bei der Polizei unter Telefonnummer 444-1000 zu melden.

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