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Tuberkulose und Kaffee

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Tuberkulose und Kaffee

Photo: Páll Stefánsson.

Die Schauspielerin und Unternehmerin María Pálsdóttir plant ein leerstehendes Tuberkulosezenrtum wiederzueröffnen.

“Ich werde im Mai 2018 ein Zentrum über die Geschichte der Tuberkulose eröffnen – auf der einen Seite eine Ausstellung, auf der anderen Seite ein Café, welches im Stil der 30ger Jahre gehalten sein soll. Das Ganze soll in Kristnes entstehen, einem wunderschönen Ort zehn Kilometer südlich von Akureyri, wo im Jahr 1927 eines der beiden Tbc-Zentren des Landes gebaut worden ist,” erklärte María Vísir gegenüber.

“In der Gegend hab ich meine Kindheit verbracht. Die Idee kam auf, als ich dort herumwanderte und sah, wie das alles verkam. Ich entschloss, etwas dagegen zu tun.” sagte sie.

María glaubt, dass die Geschichte der Tuberkulose wichtig ist, sie hat sie daher im vergangenen Jahr intensiv studiert. “Eine bemerkenswerte Geschichte, diese unglaubliche Krankheit, die hier im 20. Jahrhundert geheert hat. Es gab bis zur Mitte des Jahrhunderts kein Medikament dagegen. Die Leute wurden genommen und in Isolation gebracht. Manche waren jung und wusste nicht, ob sie ihr 30. Lebensjahr erleben würden.”

Die Ausstellung wird interaktiv sein, immerhin ist María Schauspielerin. Sie möchte, dass der Besucher das Gefühl hat, eine echte, lebendige Institution zu betreten. Mit Multimediatechnik sollen den Leuten persönliche Geschichten über die verbreitete Krankheit nahegebracht werden.

Auf einer eigens eingerichteten Facebookseite sammelt sie Geschichten über Leute und Krankheitsverläufe. Bei einem Startup Tourismus open Investment Tag am 28. April will sie nach Sponsoren für ihr Projekt suchen.

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