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Kabeljaubestände waren nie größer

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Kabeljaubestände waren nie größer

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Kabeljau. Photo: Páll Stefánsson.

Der Kabeljaubestand in isländischen Gewässern ist größer als jemals seit Beginn der Überwachung der Bestände pelagischer Fische durch das Meeresforschungsinstitut („Hafrannsóknastofnun“) im Jahr 1985.

Ein neuer Bericht, den das Meeresforschungsinstitut veröffentlicht hat, umfasst die im Februar und März dieses Jahres erfassten Fischbestands-Statistiken. Das durchschnittliche Gewicht von Kabeljau, der älter als sieben Jahre alt ist, ist danach höher als im letzten Jahr, das durchschnittliche Gewicht jüngerer Fische ist übers Jahr gesunken. Seit 2007 steigen die Kabeljaubestände fast konstant und sind nun die höchsten seit Beginn der Erfassung Mitte der 1980er Jahre.

Die höhere Zahl an großem, schwerem Kabeljau in den Beständen gilt als einer der Gründe für die Bestandszunahme, und auch das von Kabeljau besiedelte Gebiet um ganz Island herum war dieses Jahr weitläufiger als bei vielen früheren Forschungsreisen.

Der Bestand an Kabeljau, Rotbarsch und Leng ist im Vergleich zu den Durchschnittswerten der letzten drei Jahrzehnte hoch, sagt der Bericht. Der Bestand an Schellfisch sei derzeit eher durchschnittlich und der Seekatzen-Bestand niedriger als normalerweise. Fünf weitere kommerziell genutzte Fischarten wurden als hoch und wachsend im Bestand eingestuft, drei befänden sich auf historischem Tiefstand. Das Seeteufel-Aufkommen sei auch nicht so gesund, wie es eigentlich sein sollte, schreibt RÚV.

Die Forschungsreise zweier Schiffe des Meeresforschungsinstituts zeigte, dass sich der Lebensraum mehrerer Arten um Island in den letzten 30 Jahren verändert hat. Seeteufel und Schellfisch seien südlich des Landes zahlenmäßig schnell gewachsen, dort, wo die Meerestemperatur anstieg.

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