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Pferdeabtrieb im Hrunamannahreppur

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Pferdeabtrieb im Hrunamannahreppur

Photo: Dagmar Trodler

Der Hubschrauber der Küstenwache erhielt zu Beginn des Jahres einen eher ungewöhnlichen Auftrag durch die Veterinärausichtsbehörde MAST, wie erst jetzt bekannt wurde. Er sollte nämlich freilaufende Pferde auf den Hochweiden des Bezirks südisländischen Hrunamannahreppur finden, berichtet das Bændablaðið.

Freie Pferde auf Hochweiden sind nur noch im Norden des Landes in zwei Bezirken erlaubt, und dort auch nur während der Sommermonate. In allen anderen Landesteilen müssen Pferde grundsätzlich ganzjährig auf eingezäunten Flächen im Tiefland gehalten werden. Diese Regelung wurde vor einigen Jahrzehnten getroffen, um Schäden durch Verbiss entgegenzuwirken.

"Wir erhielten den Hinweis, dass oben auf den Hochweiden im Hrunamannaafrétt eine Pferdeherde wiederholt den Winter ohne Futter gestanden habe, die dann im Frühjahr in schlechtem Zustand ins Tal zurückkehre," erklärte Gunnar Þorkelsson, der Bezirkstierarzt für Südisland, gegenüber dem Bændablaðið. "Daraufhin wurde die Küstenwache von uns benachrichtigt und gebeten, beim nächsten Rundflug nach den Pferden Ausschau zu halten. Das geschah recht bald, und die Küstenwache schickte uns Fotos und Informationen über den Aufenthaltsort der Herde, etwa 20 Pferde. Daraufhin wurde mit dem Besitzer Kontakt aufgenommen, der seine Pferde unverzüglich ins Tal brachte. Am Ernährungszustand der Pferde hatten wir nichts auszusetzen," berichtet Gunnar.

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