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Ladenlose Lebensmittel

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Ladenlose Lebensmittel

Photo: REKO/Facebook

Isländische Lebensmittel ohne Zwischenhändler direkt an den Kunden zu verkaufen, das ist das Ziel eines neuen Marktes, der auf der social media Plattform Facebook gegründet wurde.

Wie bbl.is berichtet, will der Markt den Direktverkauf zwischen Produzent und Käufer fördern. Die Produzenten können ihre Waren anpreisen, der Käufer kann sie im Rahmen des postings bestellen, Bezahlung und Aushändigung werden dann in privaten Nachrichten abgesprochen. Es besteht ausserdem die Möglichkeit, die Ware in Reykjavík an der Sjávarklasa abzuholen, welche Freitags zwischen 14 und 16 Uhr dafür geöffnet ist.

Das Vorbild dieses Marktes kommt aus Skandinavien, wo sich der neue Handelsweg unter dem Namen REKO vor allem in Finnland rasch ausgebreitet hat. REKO arbeitet nur in den sozialen Medien, allem voran Kleinstproduzenten, Foodpioniere, Restaurants und Landwirte, die ab Hof vermarkten, nutzen die Möglichkeit, über REKO ihre Waren direkt anzubieten.

Bei der offenen Gründungsversammlung der REKO-Interessensgruppe am 20. Mars diesen Jahres ging es darum, dass nicht nur der Direktverkauf gefördert werden müsse, sondern man auch den Überblick über das Angebot von Landwirten und anderen Produzenten verbreitern wolle. REKO ist damit auch eine Plattform für Gastronomen, Geschäfte und für den Privatkunden, die dabei hilft, Waren zu finden, die im Supermarkt nicht geführt werden.

Da das System nach Bestellung funktioniert, ist für den Produzenten auch der Druck gelockert, ob sich wohl alle gelieferte Ware verkauft, oder ob er auf Chargen sitzenbleibt. Das beugt Verschwendung vor und hält Geschäftskosten niedrig.

Die Teilnahme an dem Markt ist kostenlos und steht allen Facebooknutzern offen.

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