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Ausgestellte Vergänglichkeit: Margret Schopka mit Schau in Möckmühl

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Ausgestellte Vergänglichkeit: Margret Schopka mit Schau in Möckmühl

Coffee cups

Themenfoto: Auch Kaffeesatz findet Verwendung in Margret Schopkas Kunst.Photo: Páll Stefánsson.

Die in Deutschland und Island lebende Künstlerin Margret Schopka stellt noch bis 25. Juni sehr vergängliche Werke im „Raum für Kunst Baars & Rohwerder“ in Möckmühl-Ruchsen, Baden-Württemberg aus, wie die Heilbronner Stimme berichtet.

„Intarsia" heißt die Schau und zeigt Landschaftsbilder, die in ihrer „Wirkung durch Lichteinfall wild dramatisch, im Subtext erotisch“ seien, so die Tageszeitung.

Auch große Collagen aus Blüten, Farbe, Leim und Folien stelle Margret aus, „die auf ausrangierten Teppichböden fixiert eine ganz neue Form des Wandteppichs, eine ganz andere Art der Stillleben-Malerei“ darstellen.

Die Jahre verlebt die Künstlerin etwa hälftig in Deutschland und Island. In Island verwendet sie häufig schwarzen Lavasand und Weißmehl für ihre künstlerische Arbeit. In Deutschland benutzt sie viel Kaffeesatz. Margret gestalte mithilfe „großer Schablonen Streubilder aus Kaffeesatz in Innenräumen“, so die Heilbronner Stimme. Auch zwei solcher „Bodenbilder“ sind in Ruchsen zu bewundern. Sowohl die Werke mit Sand, Moos oder Mehl, als auch die, in denen Kaffeesatz mitwirkt, nennt sie „in situ“-Bilder, es seien, so die Künstlerin, jeweils minimale Eingriffe in die Natur.

Doch Obacht: Margrets Kunst ist allzu vergänglich! Was am Ende davon bleibt, sind Fotos: Am Ende der Ausstellung wird ihre Arbeit fotografiert und dann weggefegt. Beständiger sind indes ihre feinst bearbeiteten, collagierten Teppichflächen.

Margret hat ihre Kunst schon bei vielen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt. In Deutschland und Island, Polen, Thailand, Ungarn, den Niederlanden, Großbritannien, Italien, Frankreich, der Ukraine und den USA.

Margret Schopkas Ausstellung : „Intarsia" ist im Raum für Kunst Baars & Rohwerder inMöckmühl-Ruchsen, Fabrikstraße 1, noch bis 25. Juni zu sehen.

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