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First Lady redet über Gleichstellung

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First Lady redet über Gleichstellung

Eliza Reid.

Themenfoto: First Lady Eliza Reid. Photo: ICE-SAR.

Am 19. Juni wird in Island der Tag der Frauenrechte gefeiert, um den Jahrestag der Einführung des Frauenwahlrechts im Land zu begehen. Dieses Jahr handelte es sich um den 102. „Geburtstag“. RÚV sprach deshalb mit First Lady Eliza Reid und wollte wissen, wie es derzeit um die Gleichstellung der Geschlechter im Lande steht.

Eliza sagte, sie interessiere sich sehr für Fragen der Gleichstellung und sei stolz, in Island zu leben. Das Land halte sich konsequent an der Weltspitze, wenn es um Gleichberechtigung geht. „Aber es gibt noch genug zu tun”, meinte sie: „Wir können uns nicht einfach zurücklehnen und denken, dass wir ja die Besten auf der Welt sind.”

Insbesondere unterstrich die First Lady, dass in der isländischen Gesellschaft geschlechterspezifische Gewalt zu sehr gedeihe, und auch dass ihrer Meinung nach die Zahl der Frauen in der Wirtschaft größer werden müsse. „Wir sollten auch mehr Musik von Frauen hören und unseren Sportlerinnen mehr Aufmerksamkeit schenken”, fügte sie an.

Eliza streifte auch die Bedeutung der Bekämpfung von Geschlechterstereotypen, und forderte Männer dazu auf, keine Angst vor „Frauenberufen“ zu haben und beipielsweise als Krankenpfleger oder Kindergarten-Erzieher zu arbeiten.

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