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Fünf neue Vornamen für den Nachwuchs

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Fünf neue Vornamen für den Nachwuchs

Themenfoto. Photo: Páll Stefánsson.

Das Namengebungskomitee Islands hat fünf neue Vornamen zugelassen, wie Vísir berichtet. Jungen können künftig Ónarr und Eros heißen, Mädchen Vök, Nala und Natasja.

Das Namengebungskomitee ist eine Regierungsbehörde, die ein offizielles Register führt, aus welchem isländische Eltern Namen für ihre Kinder wählen können. Wenn der Name, den sie ihrem Kind geben möchten, noch nicht in diesem Register enthalten ist, müssen sie die Genehmigung beim Komitee beantragen.

Um aufgenommen zu werden, muss der Name streng festgelegten Regeln entsprechen, etwa, nach isländischen Grammatikregeln dekliniert werden können, nach isländischen Regeln geschrieben werden und seinen Träger nicht in Verlegenheit bringen. Zudem dürfen Jungs keine „weiblichen“ und Mädchen keine „männlichen” Namen tragen.

Es ist indes zulässig, eine Entscheidung des Komitees anzufechten. Der Name Natasha beispielsweise wurde zunächst abgelehnt, da er nicht konform zu isländischen Rechtschreibregeln war. Mit „sj” statt „sh” wurde der Name doch noch zugelassen. Bei Ónarr war es ähnlich: Zunächst wurde er aus Gründen der Schreibweise abgelehnt, aber die Eltern des Jungen baten um eine zweite Prüfung. Ihr Argument war, dass Ónarr in der Snorra- beziehungsweise Prosa-Edda vorkommt, einem Grundpfeiler der isländischen Literatur aus dem 13. Jahrhundert. Daraufhin wurde dem elterlichen Antrag stattgegeben, Ónarr wurde ins Namenregister eingetragen.

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